Focus Dailies AquaComfort Plus Tageslinsen

7. Dezember 2010

Bei den Focus Dailies AquaComfort Plus Tageslinsen handelt es sich um Kontaktlinsen, die sich laut Angaben des Herstellers besonders bei sehr empfindlichen und trockenen Augen bewährt haben. Der Anbieter verspricht Anwendern, die häufig PC-Arbeiten verrichten müssen, einen besonders hohen Tragekomfort.

Als Besonderheit der Kontaktlinsen, die täglich gewechselt werden sollten, stellt der Hersteller die speziellen Materialeigenschaften heraus. Die Linsen sind mit einem 3 Phasen-System ausgestattet, das dem Anwender ein besonders angenehmes Tragegefühl vermitteln soll. Aufgrund des Inhaltsstoffes Hydroxy-Propyl-Methyl-Cellulose, das sich wie ein Schutzfilm um die Linsen legt, erlebt der Anwender nach Angaben des Herstellers bereits beim Einsetzen der Linse (Phase 1) einen besonders hohen Tragekomfort. Über dem Bestandteil Polyethylenglykol wird in Phase 2 die Wasserabgabe über den Polyvinylalkohol, der als Feuchtigkeitsträger fungiert, reguliert. Diese Wirkstoffkombination soll den ganzen Tag einen konstant hohen Tragekomfort bieten. Die Focus Dailies AquaComfort Plus Tageslinsen sollen in der 3. Phase eine Abgabe von Polivinylalkohol bis zum Abend ein angenehmes Tragegefühl vermitteln, indem beim Lidschlag ein Film gebildet wird, welcher der Tränenflüssigkeit sehr ähnlich ist.

Die Focus Dailies Kontaktlinsen erreichen mit 26 Dk/t eine hohe Sauerstoffdurchlässigkeit. Auch der Wassergehalt von 69% ist vergleichbar hoch. Die weichen Linsen erreichen einen Durchmesser von insgesamt 14mm und werden zur besseren Handhabung in einer leichten Blautönung geliefert.

Der Hersteller empfiehlt aufgrund der besonderen Wirkstoffkombination mehrere Anwendungsmöglichkeiten für die Focus Dailies AquaComfort Plus Tageslinsen. Besonders bewährt haben sich die Linsen nach dieser Empfehlung sowohl bei Ablagerungsproblemen, aber auch bei Benutzungs- und Komfortschwierigkeiten, die bei anderen Kontaktlinsen aufgetreten sind. Darüber hinaus verspricht der Anbieter eine optimale Verträglichkeit der Linsen mit Pflegemitteln für Kontaktlinsen. Auch Nutzer, die unter Allergien im Bereich Konservierungsmittel leiden oder Büroarbeiter, die überwiegend Arbeiten am PC verrichten müssen, können das Produkt laut dieser Aussage problemlos anwenden.

Die Focus Dailies AquaComfort Plus Tageslinsen sind in Originalpackungen von 30 oder 90 Stück pro Packung erhältlich. Zahlreiche Online-Shops bieten das Produkt zu unterschiedlichen Preisen an. Die Packung mit 30 Linsen kostet im Durchschnitt 25,90 Euro (Stand: November 2010), während 90 Linsen bereits für 47,80 Euro zu haben sind. Shops wie www.linsenplatz.de, www.kontaktlinsenshop.de. oder www.markenoptik.de haben die Kontaktlinsen in ihrem Angebot. Auch bei MeineLinse.de gibt es die Focus Dailies.

Weitsichtigkeit Korrektur

24. August 2010

Bei Weitsichtigkeit (in der Fachsprache auch Hyperopie genannt) ist der Augapfel zu kurz gewachsen. Die Lichtstrahlen werden, anders als beim normalen Auge, erst hinter der Netzhaut gebündelt. Dadurch gelingt es Betroffenen nicht, oder auch nur sehr schlecht, Gegenstände in nächster Nähe scharf zu sehen.

Schuld ist die nicht ausreichende Brechkraft des Auges, die auf der Netzhaut ein verzerrtes und unscharfes Bild erstellt, welches das Gehirn nicht - oder je nach Stärke der Verkürzung nur unzureichend - verarbeiten kann. Geschehnisse in der Ferne lassen sich bei einer Weitsichtigkeit, wie der Name schon erahnen lässt, jedoch einwandfrei verarbeiten und erkennen.

Eine Weitsichtigkeit Korrektur wird erreicht, indem man die Brechkraft des Auges erhöht und die Verkürzung so entsprechend aufhebt. Anfänglich nur durch Kontaktlinsen und Brillen umsetzbar, ist dies ist seit einigen Jahren auch durch die refraktive Chirurgie mit den Lasik- und Lasek-Verfahren möglich.

Der Fehlsichtigkeitswert wird bei Weitsichtigkeit im Dioptrien-Plusbereich aufgeführt. Bevorzugte Methode bei einer operativen Korrektur der Weitsichtigkeit, die sich im behandelbaren Bereich bis zu +4 Dioptrien bewegt, ist die Lasik-Methode. Bei einer Hyperopie, die einen Korrekturwert von +5 Dioptrien übersteigt, muss allerdings der Einsatz einer Sammellinse in Betracht gezogen werden. Diese bündelt das Licht stärker und sorgt dafür, dass es am richtigen Punkt auf der Netzhaut zusammentrifft. Teilweise ist sogar ein kompletter Linsenaustausch – bei dem die eigene Linse durch eine künstliche ersetzt wird – möglich. Beide Eingriffe können, je nach Hornhautdicke und -Beschaffenheit im Lasik- und Lasek-Verfahren, beispielsweise mit einem Excimer Laser durchgeführt werden.

Da der Eingriff ab dem Einsatz einer Sammellinse etwas aufwendiger ist, kann der grobe Heilungsprozess – der bei einem gewöhnlichen Lasik-Eingriff in den meisten Fällen nur 24 Stunden beträgt – teilweise etwas länger andauern. Allerdings verspricht eine Korrektur der Weitsichtigkeit im Lasik-Verfahren ebenfalls schmerzlos und im Bestfall bereits nach wenigen Stunden bis Tagen oberflächlich verheilt zu sein, und eine schnellstmögliche sowie fehlerfreie Sicht.

Etwas anders sieht es bei der alternativen Lasek-Methode aus. Das schmerzhaftere Verfahren, bei dem die Hornhautoberfläche abgetragen wird, kommt bevorzugt dann zum Einsatz, wenn die Hornhaut zu dünn für einen Lasik-Eingriff ist. Allerdings können hier die, bei der Lasik zu beachtenden, Flap-Komplikationen ausgeschlossen werden.

Finanzielle Risiken aus ggf. nötigen Nachbehandlungen bei Augenlaserbehandlungen mit Komplikationen versichern

5. März 2010

Augenlasern ist an sich ja schon nicht billig. So richtig teuer wird es jedoch, wenn Komplikationen bei der Augenlaserbehandlung auftreten, die aufwändige Nachbehandlungen nötig machen. Während einfaches “Nachlasern” bei guten Anbietern meist von vornherein als ‘im Preis enthalten’ ausgewiesen wird, führen auch viele Laserzentren, die das nicht von Anfang an so klar sagen, im Zweifel die Nachbehandlung auf Kulanz kostenfrei durch. Tun sie das aber nicht, oder sind - aus welchem Grund auch immer - Art und Umfang der Nachbehandlungen derart kompliziert, dass einfaches “Nachlasern” nicht genügt, dann können auf den Patienten Kosten zukommen, die den sowieso schon hohen Preis der Augen-Laser-OP noch einmal deutlich übertreffen können.

Um dieses Risiko finanziell vorher abzusichern, gibt es mit LASIK-Sure® ein neues Versicherungsprodukt auf dem Markt. Gegen eine Einmal-Prämie für 250 EUR übernimmt der Versicherer Bodysure GmbH dann die Kosten nötiger Nachbehandlungen, und zwar unabhängig davon, ob es Verschulden / Fehler des Arztes vorliegt oder nicht. Dadurch kommt man auch ohne langwierige Schadenersatzprozesse o.ä. an eine Kostenerstattung. Dies ist deshalb wichtig, weil die Krankenkassen (gesetzlich und privat) die Kosten aufwändiger Nachbehandlungen nicht übernehmen, die durch Fehler und Komplikationen bei nicht notwendigen “Schönheits-OPs” nötig werden.

Augenlasern für Teenies? Nein!

26. Februar 2010

Schaut man sich so manche Diskussion in Onlineforen und Communities an, dann wundert es schon, dass sich bereits Schüler im Alter von 14 Jahren Gedanken darüber machen und sich darüber austauschen, ihre Kurzsichtigkeit durch einen Augenlaser beheben zu lassen. Klar: die typische Brille passt einfach nicht zum coolen Outfit des Hip Hoppers mit seinen Marken-Klamotten und den Caps von New Era. Doch bei jedem Vorgespräch mit einem Augenarzt und/oder in einem Augenlaserzentrum muss den Teenies dann der Zahn gezogen werden: Augenlasern mit 13, 15 oder 17 ist normalerweise nicht drin - auch wenn Mama, Papa oder Opa vielleicht das Geld bereitstellen würden. Denn: um eine Lasik-OP erfolgreich durchführen zu können, muss das menschliche Auge ausgewachsen und die Fehlsichtigkeit stabil sein. Gerade das ist selten gegeben, denn im Schulalter verschlechtern sich die Augen meist noch in mehr oder weniger großen Schritten. Stabilität ist häufig erst jenseits der 20 gegeben, und bis dahin muss man dann schon warten mit der Lasik oder Femto-Lasik - und seine Hip Hop-Karriere bei MTV ohne Brille dann wohl oder übel noch länger mit Kontaktlinsen als Begleiter durchlaufen.

Halos nach dem Augenlasern

27. November 2009

Wie bei jeder Operation, können auch bei Eingriffen der refraktiven Chirurgie wie LASIK, Femto-LASIK, epi-Lasik, iLASIK, LASEK oder PRK Komplikationen und unerwünschte Folgeerscheinungen nicht komplett ausgeschlossen werden. Zu den relativ häufig auftretenden visuellen Beeinträchtigungen nach einer Augelaserbehandlung gehören die Halos.

Von sogenannten Halos spricht der Augenarzt, wenn um die vom Auge wahrgenommenen Gegenstände herum diffuse Lichterscheinungen auftreten, bedingt durch Abbildungsfehler bei der Lichtbrechung auf der Netzhaut. Dieses Phänomen tritt vor allem bei Dämmerlicht und in der Nacht in Erscheinung, in einigen schweren Fällen auch tagsüber. Besonders lästig und verkehrsgefährdend können diese Halos beim nächtlichen Autofahren werden: Ampellichter, andere Verkehrsteilnehmer, Häuser, Straßenlaternen und Bäume werden wie diffuse Geistererscheinungen wahrgenommen und in der Entfernung nicht richtig eingeschätzt. Das gelaserte Auge sieht den eigentlichen Gegenstand zwar scharf, aber wie von einem “Heiligenschein” umgeben.

Halos nach einer Augenlaserbehandlung treten verstärkt bei besonders gravierenden Eingriffen an der Hornhaut z.B. bei sehr starker Kurzsichtigkeit auf, die generell einen erhöhten Risikofaktor darstellt. Aber auch Patienten mit weniger Dioptrin sind betroffen: laut einer Studie der ETH Zürich nehmen rund 30 Prozent aller Gelaserten unter Nachtsichtbedingungen Halos wahr. Die Lichthöfe entstehen, weil die Balance zwischen den optischen Daten der Augenlinse und der Hornhaut beim Lasern gestört wurde und nun vom Auge bei der Abbildung auf der Netzhaut - dem eigentlichen Sehen - falsch berechnet wird. Diese Störung kann sowohl nach LASIK- als auch nach LASEK- oder PRK-Eingriffen auftreten, vor allem bei veralteten Systemen mit ungenau rechnender Software.

Die meisten Halos bilden sich in der Regel nach unterschiedlich langer Zeit von selber zurück, Nachbehandlungen oder gegebenenfalls eine Nachkorrektur können nach Angaben von Anbietern der refraktiven Chirurgie sinnvoll sein. Wichtig seien eine ausgereifte Technologie neuesten Standards, ein erfahrener und gut ausgebildeter Operateur sowie ein sorgfältig auf das jeweilige Auge abgestimmter Operationsplan. Vor allem bei sehr starker Kurzsichtigkeit geht die refraktive Chirurgie mehrheitlich davon aus, dass auch bei optimalen Operations-Bedingungen Halos nach einer Augenlaserbehandlung nicht zu vermeiden sind und rät zu Alternativen wie implantierbaren Kontaktlinsen.

Frequency Kontaktlinsen | Vier verschiedene Linsenprodukte

27. November 2009

Viele Fehlsichtige nutzen als Alternative zum Lasik Lasern Kontaktlinsen der Marke FREQUENCY. Es gibt dabei grundlegend vier verschiedene Arten von Frequency Kontaktlinsen: Frequency 55 Aspheric ist eine weiche Monatslinse, welche bessere Tiefenschärfe und optimaleres Sehen bei Dämmerung und Dunkelheit bewirkt. Die Linse ist nicht normal rund gefertigt, sondern leicht oval und sorgt damit für bessere Kontrastverhältnisse. Für Freizeitaktivitäten wie Sport oder Urlaube ist die Frequency Kontaktlinse 58 UV besonders geeignet. Sie versorgt das Auge auf Grund der hohen Sauerstoffdurchlässigkeit stetig mit ausreichend Dioxid und schützt zudem vor UV-Strahlung.

Bei stärkeren Zylinderwerten bietet Frequency XCEL Toric durch das dünne Linsendesign einen stabilen Sitz. Diese Kontaktlinse ist besonders für Neueinsteiger geeignet. Ebenfalls gut verträglich gelten die Frequency Kontaktlinsen 55, die einen hohen Wasseranteil besitzen (55 Prozent). Bei dieser Kontaktlinse kann jede normale Kombilösung verwendet werden.

Alle Frequency Kontaktlinsen sind leicht blau eingefärbt, um ein besseres und einfacheres Einsetzten zu ermöglichen. Preislich liegen die Monatslinsen bei zirka zweiundzwanzig Euro, können aber auch in größeren Kombipackungen bestellt werden. Man sollte aber in jedem Fall vorher einen Arzt oder Optiker aufsuchen, um die Linsen anzupassen.

Optical Express Femto-Lasik

27. November 2009

Optical Express ist eine Kette von Augenlaser Zentren, die alle nach gewissen Qualitätsstandards arbeiten und unter anderem die sogenannte Femto LASIK Methode benutzt, um Augenoperationen durchzuführen. Im Prinzip funktioniert die Behandlung wie bei der klassischen LASIK Methode, jedoch wird an Stelle des normalen Lasers ein Femto Laser benutzt, der diverse Vorteile bietet. Das Wort Femto bezieht sich dabei auf die Zeit der Pulse, die der Laser abgibt. Dieser arbeitet nicht kontinuierlich, sondern gibt im Abstand vom Femtosekunden, also 10^-15 Sekunden, einzelne Pulse von stark gebündeltem Licht ab. Durch diese hochfrequente Pulsung kann man sehr genau mit dem Laser arbeiten, die Femto LASIK Operation kommt auch ganz ohne ein herkömmliches Messer zum Anschneiden der Hornhaut aus, ein sogenanntes Mikrokeratom.

Während der Operation wird zuerst mit Hilfe von Augentropfen die Hornhaut betäubt, damit der Patient nichts von der OP spürt. Anschließend wird die Hornhautlamelle, der sogenannte Flap, anstelle mit einem herkömmlichen Messer mit dem Femtosekunden Laser selbst präpariert und zur Seite umgeklappt. Danach kann mit dem sogenannten Excimer Laser, der mit Kaltlicht arbeitet, der vorher berechnete Teil der Hornhaut abgetragen werden, der die Fehlsichtigkeit verursacht. Dieser Prozess dauert nur wenige Sekunden und verursacht die eigentliche Korrektur der Fehlsichtigkeit. Um mögliche Augenbewegungen des Patienten ausgleichen zu können (sonst könnte man nicht genau das gewünscht Stück der Hornhaut abtragen) wird ein sogenanntes Eyetracking System eingesetzt, das die Augenbewegungen des Patienten registriert und die Richtung des Laserstrahls entsprechend anpasst.

Nachdem diese Prozedur beendet wurde, wird von dem Chirurgen die Hornhautlamelle wieder an ihren ursprünglichen Platz geklappt und glatt gestrichen. Damit ist die Operation beendet, das körpereigene Stück Hornhaut wirkt wie eine Art Verband.

Lasik Zentren GmbH

26. November 2009

Die LASIK Zentren GmbH mit Sitz in Mannheim bietet in ihren FreeVis LASIK Zentren bundesweit Augenlaserbehandlungen an. Das Unternehmen ist ein Verbund von Augenkliniken und augenärztlichen Operationszentren mit Standorten in Baden-Baden, Bielefeld, Karlsruhe, Mannheim, Nürnberg und Wolfsburg. Die Laserzentren in Mannheim (im Universitätsklinikum) und Nürnberg-Fürth (Euro-Augenlaserklinik) sind TÜV-geprüft. Gründer der Klinikgruppe und gleichzeitig ärztlicher Leiter in Mannheim ist Prof. Dr. Michael Knorz, der nach eigenen Angaben 1993 die LASIK in Deutschland einführte.

Im Zentrum des Angebots an den Standorten Nürnberg-Fürth und Mannheim steht die neue Kombinations-Methode iLasik, die von der LASIK-Zentren GmbH derzeit nur dort angeboten wird. Sie wird von dem Unternehmen auf seiner Website ausführlich vorgestellt und intensiv beworben. Die LASIK Zentren GmbH geht davon aus, dass diese in den USA entwickelte Methode auf hohem technologischem Standard präziser und individueller auf den Patienten zugeschnitten sei als andere LASIK-Methoden. Das Unternehmen misst dem technischen Standard in seinen Augenlaser-Zentren einen sehr hohen Stellenwert bei und legt die seiner Meinung nach konkurrenzlosen Vorzüge der iLasik ausführlich und mit allen technischen Details dar. Bis zu 94 Prozent aller Fälle von Fehlsichtigkeit könnten mit iLasik behoben werden, so das Unternehmen. Verschwiegen werden allerdings auch nicht mögliche Beeinträchtigen nach der OP wie verringes Nacht- und Dämmerlicht-Sehen, eine insgesamt geringere Wirksamkeit des Eingriffs bei Weitsichtigkeit und die zunehmende Ungenauigkeit der iLASIK bei Kurzsichtigkeit stärker als -5 dpt..

Neben der iLasik haben die FreeVis LASIK-Zentren auch andere LASIK-Methoden wie Femto-Lasik und Epi-Lasik im Angebot sowie spezielle Laser- und Linsenoperationen zur Behebung der Alterssichtigkeit. Bei sehr starker Kurz- oder Weitsichtigkeit bieten die LASIK Zentren mit Bioptics ein Kombinationsverfahren aus Linsenoperation und Laser an. Alternative Methoden der refraktiven Chirurgie wie LASEK oder PRK werden nicht angewendet. Um über das Angebot zu informieren, verschickt die LASIK Zentren GmbH kostenlose Informationsbroschüren und bietet ebenso kostenlos Informationsveranstaltungen, bei denen sich die operierenden Augenärzte vorstellen und Fragen zum Operationsverlauf beantworten.

Stabsichtigkeit lasern

26. November 2009

Erste bahnbrechende Erfolge in der Behebung der Fehlsichtigkeit durch Abtragung von Hornhautschichten wurden im Jahre 1978 mit einem Skalpell erzielt. Augenchirurgen bieten heute Laserbehandlungen als einen Bereich der operativen Sehfehlerkorrektur in Augenlaserkliniken mit großteils computergesteuerten Instrumenten an. Im Idealfall substituieren sie Brillen oder Kontaktlinsen. Laut Einschätzung des Verbandes für refraktive Chirurgie ist die Laserkorrektur der Stabsichtigkeit bei bis zu vier maximal fünf Dioptrien zielführend. Physiologische Voraussetzungen sind eine bestimmte Hornhautdicke und gewisse Kriterien ihrer Krümmung. Der Behandlungsgewinn wird beim Astigmatismus und bei der Hyperopie (Weitsichtigkeit) günstiger prognostiziert als bei der Myopie. (Kurzsichtigkeit)

Die LASIK-Methode (Laser in situ Keratomileusis) ist seit 1995 der zahlenmäßige Spitzenreiter. Mittels Keratokeratom (Präzisionshobel) wird eine dünne Hornhautlamelle (Flap) aufgeklappt. Der Exzisionslaser (Kaltlichtlaser) trägt Gebiete, die eine fehlerhafte Brechkraft aufweisen, im Zeitraum von fünfzehn bis fünfzig Sekunden ab. Tiefe Hornhautschichten, die unter dem Bereich der Schmerzempfindung liegen, werden erreicht. Nach der Reposition des Flaps ist keine Naht erforderlich, weil er durch die exakte Anpassung an den geebneten Untergrund wie ein Schutzpflaster wirkt.

Die Femto-LASIK wurde im Jahre 2001 in den USA entwickelt und in Europa im Jahre 2004 als Operationsmethode eingeführt. Bei gleichbleibendem Verlauf ersetzt der Femtosekundenlaser das Keratokeratom der LASIK und ermöglicht einen präzisen und schonenden Laserschnitt.

Die Lasek-Behandlung (Laser epithelial Keratomileusis) bietet eine Synthese der Vorteile der LASIK und der PRK. Die Methode ist mit geringerer Hornhautdicke kompatibel, weil die Behandlung gleich der PRK die oberflächliche Schicht der Hornhaut betrifft. Sie wird durch eine Alkohollösung aufgeweicht oder mittels Epiplastom abgetragen und nach oben geschoben. Im Anschluss an die zwanzig bis vierzig Sekunden dauernde Laserbehandlung wird sie reponiert oder entfernt. Innerhalb von vier Tagen bildet sich das Epithel neu. Bis dahin muss eine spezielle Kontaktlinse als Schutz getragen werden.
Die Lasek ist bei geringerem Schmerzempfinden mit der PRK vergleichbar und verdrängt sie zunehmend.

Die PRK (Foto refraktive Keratektomie) ist die älteste Augenlaser-Operationsmethode, die seit 1986 Anwendung findet. Sie ist für dünnere Hornhaut geeignet. Das Epithel wird abgetragen und nachfolgend auf die Hornhautschichten gelasert.

Sauna und Schwimmen nach dem Augenlasern? | Nach der Augen-OP: Sport vorerst tabu!

18. November 2009

Natürlich ist es nicht allein damit getan, sich im Vorfeld über die Qualifikation des Operateurs sowie die Leistungen des Augenlaserzentrums zu informieren. Vielmehr kann jeder durch richtiges und umsichtiges Verhalten dazu beitragen, Komplikationen nach der OP zu vermeiden. Wobei freilich dann doch wieder der Arzt und sein Team in`s Spiel kommen. So beginnt - darin sind sich die Experten einig -, die Nachsorge bereits kurz nach der OP: Natürlich wird jeder Operateur seinen Patienten darum bitten, die Augen einige Minuten geschlossen zu halten. Denn bereits nach einer knappen halben Stunde gilt der so genannte Hornhautflap als so stabil (das heißt: er hat sich so gut “fest gesaugt”), dass er sich kaum noch falten oder verrutschen kann. Ebenso muss dem Bedürfnis, die Augen zu reiben (auch wenn es noch so sehr jucken sollte!), unbedingt widerstanden werden!

Zur ersten Phase der post-operativen Nachsorge gehören dann verschiedene Augentropfen (antibiotische ebenso wie künstliche “Augentränen”), die nach Anweisung des Arztes eingebracht werden. Bei den meisten Patienten wird das Interesse an Sport oder Bewegung nun für’s erste ohnehin gering sein! Doch wie sieht es mit Waschen oder Duschen aus? Hier sollte man darauf achten, dass kein Wasser in das operierte Auge gerät. Frauen wird zudem empfohlen, vorerst (zumindest eine Woche) auf’s Schminken zu verzichten! Auch alle Sportarten, die erhöhte Belastungen oder gar Risiken (alle Ballspiele/Kampfsport etc.) für die Augen darstellen, sollten für’s Erste tabu sein. Dies gilt insbesondere auch für den Schwimm-Sport und das Tauchen, wobei die meisten Ärzte eine Schonfrist von mindestens vierzehn Tagen anraten. Freilich zeigt ein Blick in die einschlägigen Foren, dass die meisten Patienten, aus Angst vor negativen Auswirkungen, ohnehin aus freien Stücken längere Ruhephasen einlegen… Da zudem vermieden werden muss, dass Schweiß in das frisch operierte Auge gerät, sollte man auch auf Saunagänge und/oder schweiß-treibende Ausdauersportarten verzichten. Sollten dennoch (aus welchen Gründen auch immer?) Schmerzen und/oder eine Sehverschlechterung eintreten, sollte man sich nicht scheuen, (s)einen Arzt zu konsultieren!